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So nimmt dein Pferd gesund ab: Der Plan in 6 Schritten

Pferdegesundheit
Dr. med. vet. Veronika Klein
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Das Wichtigste in Kürze

» Der Hebel ist die Futterreduktion nach Rationsberechnung. Training verfestigt den Erfolg, ersetzt die Rechnung aber nicht.
» Miss den Start mit Body Condition Score und Gewichtsband statt mit dem Auge. Besitzer schätzen ihr Pferd systematisch zu schlank ein.
» Gesundes Tempo sind maximal 1 bis 2 Prozent der Körpermasse pro Woche. Radikaldiäten erzeugen Mängel, Stress und Rückschläge.

Über die Hälfte der Pferde ist zu dick, und trotzdem scheitern die meisten Abnehmversuche nicht am Wissen, sondern am fehlenden Plan. Ein Pferd nimmt dann gesund ab, wenn drei Dinge zusammenkommen: Eine ehrliche Bestandsaufnahme, eine gerechnete Futterreduktion statt einer Radikaldiät und Bewegung, die den Namen verdient. Genau diesen Plan gehen wir hier Schritt für Schritt durch.

Warum „ein bisschen mehr auf den Rippen" alles andere als harmlos ist, von Hufrehe über Husten bis Juckreiz, liest du im Faktencheck über dicke Pferde. Dieser Artikel ist das Gegenstück für die Praxis: Was tust du konkret, wenn klar ist, dass dein Pferd Gewicht verlieren soll?

Eine Abgrenzung vorweg: Hier geht es um das gewollte Abnehmen. Verliert dein Pferd ungewollt Gewicht, ist das ein eigenes Thema mit eigener Ursachensuche. Dafür gibt es die systematische Anleitung bei plötzlichem Gewichtsverlust.

Schritt 1: Mach den Kassensturz, bevor du irgendetwas änderst

Das Auge ist beim eigenen Pferd der unzuverlässigste Messfühler, den es gibt. Studien zur Besitzereinschätzung zeigen: Wir schätzen unsere Pferde systematisch schlanker ein, als sie sind, und beim Gewicht liegen Schätzungen ohne Hilfsmittel teils um mehr als 100 Kilogramm daneben. Deshalb beginnt jeder seriöse Abnehmplan mit Zahlen statt Eindrücken.

Warum das Auge versagt, hat handfeste Gründe: Winterfell kaschiert, Fotolicht schmeichelt, und je nach Rassetyp sieht „rund" völlig unterschiedlich aus. Ein barocker Typ trägt von Natur aus mehr Hals als ein Vollblut, ohne deshalb verfettet zu sein. Dazu kommt der verschobene Maßstab: Weil so viele Pferde zu dick sind, wirkt Übergewicht inzwischen normal. Verlassen kannst du dich deshalb nur auf deine Hände.

Werkzeug Nummer eins ist der Body Condition Score (BCS): Du tastest sechs feste Körperregionen ab, vom Mähnenkamm über Schulter, Rücken und Rippen bis zu Hüfte und Schweifansatz, und ordnest sie auf einer Skala von 1 bis 9 ein. Das Ideal liegt um die 5. Eine Merkregel aus meinem BCS-Kurs für den Rücken: Liegt deine Hand dachförmig auf, passt es. Wölbt sie sich konvex nach außen, trägt dein Pferd zu viel. Und lass dich vom Bauch nicht täuschen: Ein „Heubauch" spiegelt Darmfüllung und Bauchmuskulatur wider, nicht den Fettanteil. Aussagekräftiger sind die typischen Depotstellen: Der Mähnenkamm, die Partie hinter der Schulter, die Region um den Schweifansatz. Den kompletten BCS-Kurs mit Videoanleitungen findest du übrigens in der KKP Welt.

Werkzeug Nummer zwei ist das Gewicht. Dafür brauchst du keine Waage: Mit dem Maßband und der wissenschaftlich validierten Formel kommst du nah genug an die Wahrheit heran, um Verlauf und Futtermenge zu steuern. Wichtig für die Einordnung: Gewicht und Kondition sind zwei verschiedene Dinge. Muskeln wiegen mehr als Fett, und 500 Kilogramm können je nach Rasse und Stockmaß viel zu viel oder genau richtig sein. Deshalb gehören BCS und Gewicht immer zusammen betrachtet. Nebenbei ist das echte Gewicht auch die Grundlage für korrekt dosierte Wurmkuren und Medikamente: Wer sein Pferd um 80 Kilogramm verschätzt, dosiert systematisch daneben.

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Pferdebesitzerin legt einem dunklen Warmblut ein weißes Gewichtsmaßband um den Rumpf, um das Gewicht ohne Waage zu bestimmen

So sitzt das Gewichtsband richtig: Es läuft über den tiefsten Punkt des Widerrists und durch die Gurtlage, direkt hinter Ellbogen und Vorderbein. Zieh es straff, aber ohne einzuschnüren, und miss immer an derselben Stelle. Nur so werden deine Werte vergleichbar.

Zum Abschluss des Kassensturzes machst du ein Foto von der Seite und von schräg hinten, notierst Datum, BCS und Bandmaß. Das ist dein Startpunkt. In drei Monaten wirst du sehr froh sein, ihn zu haben.

Schritt 2: Finde heraus, was dein Pferd wirklich frisst

„Der kriegt doch schon nichts" ist der Satz, an dem die meisten Diäten scheitern. Denn er bezieht sich fast immer auf Kraft- und Zusatzfutter, während die eigentlichen Kalorien im Heu stecken. Ein Pferd mit Raufutter rund um die Uhr frisst schnell 15 Kilogramm am Tag und liegt damit 20 bis 50 Prozent über seinem Energiebedarf, ganz ohne Müsli.

Deshalb kommt jetzt die unbequemste und wichtigste Übung des ganzen Plans, in drei Schritten: Erstens schätzt du aus dem Gedächtnis, was dein Pferd täglich bekommt, mit allen Komponenten von Heu über Müsli bis zu Leckerli, Möhren und dem Apfel zwischendurch. Zweitens wiegst du eine Woche lang alles tatsächlich ab. Drittens vergleichst du beide Listen. Die Diskrepanz ist fast immer überraschend, und fast immer in dieselbe Richtung: Real wird mehr gefüttert als gedacht, nur beim Mineralfutter meist zu wenig. Genau dieses Muster zeigt sich jedes Mal, wenn wir die Übung in der KKP Welt gemeinsam machen.

Im Offenstall geht das auch, entgegen der verbreiteten Ausrede: Fast jedes Pferd verträgt es, sechs bis acht Stunden separiert zu stehen. Steck einen kleinen Bereich ab, wieg das Heu ein, wieg die Reste zurück und rechne auf 24 Stunden hoch. Das ist keine Laborgenauigkeit, aber eine belastbare Größenordnung.

Zwei Posten werden dabei gern vergessen. Die Weide: Schon ab einer Stunde Weidegang täglich gehört die Heuration reduziert, sonst addierst du Gras einfach oben drauf. Und die Heuqualität: Wie viel Energie und Zucker in deinem Heu steckt, verrät nur eine Heuanalyse. Zwei Heuballen können sich energetisch unterscheiden wie Knäckebrot und Sahnetorte.

Schritt 3: Rechne die Ration, statt einfach zu streichen

Der Reflex nach dem Kassensturz ist die Radikalkur: Heunetz halbieren, alles andere streichen. Genau das geht nach hinten los, aus drei Gründen. Erstens sind übergewichtige Pferde zwar mit Energie überversorgt, bei Protein, Spurenelementen und Vitaminen aber häufig unterversorgt, und dieser Mangel verschärft sich mit jeder gekürzten Heumenge. Ein Körper im Nährstoffmangel gibt seine Fettreserven nur widerwillig her. Zweitens erzeugt ein Pferd, das nicht mehr satt wird, Dauerstress, und der ist beim Abnehmen ein miserabler Begleiter. Drittens drohen bei zu schneller Reduktion echte Stoffwechselentgleisungen.

Die alte Faustregel „ein Kilogramm Heu je 100 Kilogramm Körpergewicht" gilt heute als überholt. Die bessere Frage lautet: Wie viel braucht dieses Pferd, um satt zu werden, und wie baue ich daraus eine Ration, mit der es trotzdem abnimmt? Diese individuelle Sättigungsgrenze ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Rationsberechnung.

Drei Bausteine gehören in jede Abnehm-Ration. Erstens die Heumenge, angepasst an den berechneten Bedarf statt an die Raufengröße. Zweitens das Eiweiß: Gerade spät geschnittenes, energiearmes Heu ist oft auch arm an verdaulichem Rohprotein, also an dem Eiweißanteil, den der Körper tatsächlich verwerten kann. Fehlt es, baut dein Pferd beim Abnehmen Muskulatur statt Fett ab. Ergänzen lässt sich das zum Beispiel über Luzernecobs. Drittens ein passendes Mineralfutter auf Basis der Heuanalyse. Auch hier lohnt der kritische Blick: Manches teure „Mineralfutter" verdient den Namen nicht, und häufig wird schlicht zu niedrig dosiert.

Und die Angst vor Fresspausen? Kein Heu heißt nicht nichts im Maul. Stroh, Äste und Gehölz decken Kaubedürfnis und Beschäftigung ab und legen etwas in den Magen, ohne die Energiedichte von Heu mitzubringen. So bleibt die Ration kalorienärmer, ohne dass dein Pferd stundenlang vor leeren Raufen steht.

Schritt 4: Trainiere so, dass es zählt

Jetzt erst kommt das Training, und diese Reihenfolge ist Absicht: Das Futter ist der Hebel, das Training verfestigt den Erfolg. Ein Mitglied der KKP Welt hat es nach dem Abnehmweg ihres Haflingers auf den Punkt gebracht: Von BCS 8 auf 7 brachte die Futterumstellung, von 7 auf 5 dann das Training. Ist der Stoffwechsel einmal in Gang, läuft es spürbar leichter.

Warum reicht Bewegung allein so selten? Rechne es durch: Frisst dein Pferd täglich vier bis fünf Kilogramm Heu zu viel, müsstest du diese Energie jeden Tag abtrainieren. Das schafft kein Mensch mit Job. Es ist, als würdest du täglich drei Sit-ups machen und mittags drei Big Macs essen.

Gleichzeitig wird das Training, das stattfindet, meist unterschätzt, und zwar in die andere Richtung: Rund 95 Prozent der Teilnehmenden im Trainingskurs stellen schwarz auf weiß fest, dass sie ihr Pferd zu wenig fordern. Sobald das Training wirklich fordernd wird, purzeln die Kilos deutlich schneller. Dazu kommt ein Effekt, den man nicht sieht: Regelmäßige Bewegung verbessert die Insulinsensitivität, also genau die Stellgröße, die übergewichtige Pferde in Richtung Hufrehe schiebt. Wie du ein passendes, steigerbares Programm aufbaust, zeigt dir der Trainingsplan-Artikel.

Zwei Ausnahmen gehören dazu: Bei akutem Hufreheschub oder Lahmheit ist Training tabu, dann gehört erst die Ursache behandelt. Und plane neben den Trainingseinheiten die Alltagsbewegung mit ein, denn ein Paddock mit Bewegungsanreizen arbeitet 24 Stunden für dich.

Schritt 5: Hol dir die Haltung ins Boot

Der schwerste Teil des Abnehmens findet nicht am Pferd statt, sondern im Stall-WhatsApp. Wer sein Pferd von der 24/7-Raufe trennt oder später anweidet, erntet Kommentare, mitleidige Blicke und manchmal offenen Gegenwind. Lass dich davon nicht beirren: Für die Pferde selbst ist die Separierung erstaunlich schnell Routine, den Stress projizieren wir hinein.

Praktisch bewährt hat sich, Verbündete zu suchen statt das ganze System zu bekämpfen. In fast jedem Stall stehen mehrere übergewichtige Pferde. Tut euch zusammen und trennt sie zeitweise gemeinsam ab, das ist leichter durchzusetzen als eine neue Fütterung für alle. Interessanterweise gibt es in vielen Offenställen längst separate Fressbereiche, allerdings fast immer nur für die zu dünnen Pferde. Dieselbe Idee funktioniert auch andersherum: Ein abgetrennter Bereich mit gewogener Ration für die Abnehm-Kandidaten.

Wie viel so ein pragmatischer Weg bewegt, zeigt Heike aus der KKP Welt: Ihr Pferd Jodo hat in drei Monaten 30 Kilogramm verloren, mit Stroh in der Ration, einer umgebauten Raufe und einer Mit-Einstellerin, die sie als Mitstreiterin gewonnen hat. Der Bauer, der das Heu liefert, war anfangs skeptisch und ist heute überzeugt.

Wenn dein Pferd zeitweise nicht auf die Weide darf, lohnt der Blick auf den Auslauf: Hügel, verschiedene Untergründe, verteilte Tränken und Knabberholz machen ein Pferdeleben auch mit wenig Gras lebenswert und bringen nebenbei Bewegung in den Tag.

Schritt 6: Miss den Verlauf, nicht das Tagesgefühl

Gewichtsband-Messung am Pferd in der Gurtlage direkt hinter dem Widerrist, Ausgangspunkt für die monatliche Verlaufskontrolle

Einmal im Monat, immer an derselben Stelle und möglichst zur selben Tageszeit: Gewichtsband anlegen, Wert notieren, Foto machen. Das absolute Kilo ist dabei zweitrangig. Entscheidend ist die Richtung, in die sich deine Kurve bewegt.

Zur Einordnung der Messwerte: Die Waage bleibt der Goldstandard, und das Gewichtsband unterschätzt das absolute Gewicht gern ein wenig. Für die Verlaufskontrolle ist das egal, solange du immer gleich misst. Notiere die Werte in einem Tagebuch oder schlicht in einer Handynotiz, zusammen mit den Fotos. So siehst du auch die Fortschritte, die dir im Alltag entgehen.

Beim Kontrollieren brauchst du vor allem eines: Realistische Erwartungen. Gesund sind höchstens ein bis zwei Prozent der Körpermasse pro Woche, und in der Praxis läuft es meist deutlich langsamer. Rechne in Monaten, nicht in Wochen. Die 30 Kilogramm in drei Monaten aus dem Beispiel oben sind ein richtig gutes Tempo.

Und wundere dich nicht über die Reihenfolge, in der das Fett verschwindet: Die Depots am Mähnenkamm und Schweifansatz halten sich am hartnäckigsten und gehen zuletzt. Wenn der Kamm noch fest ist, obwohl die Rippen schon besser fühlbar sind, ist das kein Rückschlag, sondern der normale Weg.

Wann der Tierarzt mit ins Boot gehört

Manche Pferde nehmen trotz sauber gerechneter Ration und echtem Training kaum ab. Dann gehört der Stoffwechsel auf den Prüfstand, konkret die Frage nach einer Insulindysregulation und dem Equinen Metabolischen Syndrom (EMS). Warnzeichen sind wiederkehrende fühlige Phasen, Hufreheschübe in der Vorgeschichte oder regionale Fettdepots, die sich hartnäckig halten. Wichtig zu wissen: Auch schlanke Pferde können insulindysreguliert sein, das Aussehen ersetzt keine Messung. Bei Verdacht gilt deshalb: Messen statt schätzen.

Was es dagegen nicht gibt, ist die Abkürzung per Spritze oder Pulver. Wundermittel zum Abnehmen existieren für Pferde nicht, und die wenigen Medikamente, die in den Insulinstoffwechsel eingreifen, sind eng begleitete Einzelfallentscheidungen des Tierarztes, kein Ersatz für Fütterung und Bewegung. Das Management bleibt der Hebel, auch mit tierärztlicher Unterstützung.

Fang heute an, nicht am Monatsersten

Zum Schluss das Wichtigste, und das ist keine Fütterungsfrage: Es geht nicht um Schuld. Niemand muss sich rechtfertigen, wie die Kilos aufs Pferd gekommen sind. Interessant ist nur, was ab heute passiert.

Der erste Schritt kostet dich eine halbe Stunde: BCS bestimmen, Gewichtsband anlegen, Foto machen, Datum notieren. Danach weißt du, wo ihr steht, und kannst die Heumenge zum Thema machen. Dein Pferd trägt dir die Umstellung nicht nach, Pferde sind zum Glück nicht nachtragend. Aber das Pferd, das nach ein paar Monaten wieder aus eigenem Antrieb über die Wiese galoppiert, wirst du nicht vergessen.

Häufige Fragen

Rechne in Monaten, nicht in Wochen. Gesund sind höchstens ein bis zwei Prozent der Körpermasse pro Woche, in der Praxis läuft es meist langsamer. 30 Kilogramm in drei Monaten sind für ein Großpferd bereits ein sehr gutes Tempo. Schnellere Verluste durch Radikaldiäten gefährden den Stoffwechsel.

Eine Pauschalzahl gibt es nicht mehr. Die alte Faustregel von ein bis zwei Kilogramm je 100 Kilogramm Körpergewicht gilt als zu grob. Entscheidend ist die individuelle Sättigungsgrenze: Wie viel braucht dein Pferd, um satt zu werden, und wie sieht die Ration aus, mit der es trotzdem abnimmt? Das klärt eine Rationsberechnung auf Basis von Heumenge und Heuanalyse.

In der Praxis fast nie. Frisst ein Pferd täglich mehrere Kilogramm Heu zu viel, lässt sich diese Energie nicht abtrainieren. Das Futter ist der Hebel, das Training verfestigt den Erfolg, verbessert die Insulinsensitivität und baut Muskulatur auf. Die Kombination aus beidem bringt die Wende.

Ein Diät-Wundermittel gibt es nicht. Die Basis ist energiearmes, spät geschnittenes Heu in berechneter Menge, ergänzt um Eiweiß, wenn die Ration knapp wird, und ein passendes Mineralfutter auf Basis der Heuanalyse. Stroh und Knabberhölzer strecken die Fresszeit, ohne Kalorien draufzupacken. Vorsicht bei allem, was als Diätfutter beworben wird: Erst rechnen, dann kaufen.

Häufigste Ursachen: Versteckte Kalorien aus Weide, Leckerli oder unbekannter Heumenge, ein Nährstoffmangel durch zu radikales Kürzen, zu wenig fordernde Bewegung oder eine Insulindysregulation. Wenn Ration und Training nachweislich stimmen und sich trotzdem nichts bewegt, gehört der Stoffwechsel tierärztlich untersucht. Messen statt schätzen gilt auch hier.

Meist ja, aber dosiert und mit Plan. Ab einer Stunde Weidegang täglich gehört die Heuration entsprechend reduziert, sonst kommt das Gras oben drauf. Bei stark übergewichtigen Pferden oder Pferden mit Hufrehe-Vorgeschichte kann zeitweises Separieren von der Weide die sicherste Lösung sein. Was hart klingt, ist für das Pferd schnell Routine und schützt im Zweifel sein Leben.

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