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Pferde im Winter: So bleiben sie gesund & fit (Gast-Interview)

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Inhaltsverzeichnis

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Das Wichtigste in Kürze

» Andere Wohlfühlzone: Pferde ha­ben eine ther­mo­neu­tra­le Zone von etwa 5°C bis 25°C. Kälte ist für sie oft we­ni­ger ein Problem als gro­ße Hitze.

» Größte Risiken: Die größ­ten Gefahren im Winter sind Bewegungsmangel und eine re­du­zier­te Wasseraufnahme (durch eis­kal­tes Wasser). Dies kann schnell zu Verdauungsproblemen, ins­be­son­de­re Verstopfungskoliken, füh­ren.

» Individuell be­ob­ach­ten: Es gibt kei­ne Pauschallösung. Ob ein Pferd eine Decke braucht oder wie das Training an­ge­passt wird, hängt von Rasse, Alter, Gesundheitszustand (BCS) und vor al­lem den Haltungsbedingungen ab.

Pferde im Winter: Warum dein Pferd die Kälte vielleicht sogar mag

Jetzt ist er da. Der Winter. Für uns Menschen be­deu­tet das oft: kalt, nass, stür­misch und dun­kel. Der in­ne­re Schweinehund mel­det sich zu­ver­läs­sig, wenn wir in den Stall fah­ren. Doch wäh­rend wir frie­ren, ste­hen un­se­re Pferde viel­leicht völ­lig ent­spannt im Nieselregen.

Wie geht es Pferden im Winter wirk­lich? Brauchen sie an­de­res Management und an­ge­pass­tes Training, oder pro­ji­zie­ren wir un­se­re mensch­li­chen Bedürfnisse auf sie? Veronika, be­spricht mit Karen von Kompetenz-Zirkel Pferd 9 Herausforderungen bei Pferden im Winter.

Wohlfühltemperatur: Warum 5°C für Pferde oft ideal sind

Wir Menschen nei­gen dazu, von uns auf an­de­re zu schlie­ßen. Doch Pferde ha­ben eine völ­lig an­de­re “ther­mo­neu­tra­le Zone”. Diese liegt, je nach Rasse und Gewöhnung, etwa zwi­schen 5°C und 25°C.

In die­sem Bereich müs­sen sie kei­ne zu­sätz­li­che Energie auf­wen­den, um ihre Körpertemperatur zu hal­ten. Im Gegensatz zu uns ha­ben Pferde im Verhältnis zu ih­rer gro­ßen Körpermasse eine re­la­tiv klei­ne Körperoberfläche. Das hilft ih­nen, Wärme her­vor­ra­gend zu spei­chern. Im Sommer wird ih­nen die Wärmeabgabe da­durch eher schwer­ge­macht – Kälte hin­ge­gen ma­na­gen sie oft er­staun­lich gut.

Viele Pferdebesitzer be­ob­ach­ten es: Obwohl ein tro­cke­ner, ein­ge­streu­ter Unterstand zur Verfügung steht, steht die Herde bei 6°C und Wind mit dem Hinterteil zur Windrichtung ge­dreht auf der Koppel und döst. Beobachte dein Pferd: Wenn es die Wahl hat, was tut es?


Herausforderung 1: Atemwege bei Kälte richtig managen

Ein viel­dis­ku­tier­tes Thema ist das Training bei Minusgraden. Grundsätzlich re­agiert die Lunge auf Kälte. Die Bronchien kön­nen sich leicht zu­sam­men­zie­hen und sehr tro­cke­ne, kal­te Luft reizt die Schleimhäute. Dies kann ei­nen leich­ten Entzündungsreiz auslösen.

Wird die Anstrengung in­ten­si­viert, at­met das Pferd schnel­ler und mehr (im Galopp bis zu 1.000 Liter pro Minute). Das ver­stärkt die Austrocknung der Schleimhäute.

Als Faustregel gilt:

  • Gesunde, trai­nier­te Pferde: Für sie ist Training bis etwa mi­nus 10°C meist unproblematisch.
  • Pferde mit Vorbefunden (z.B. Asthma): Hier soll­te die Grenze viel frü­her ge­zo­gen wer­den. Intensives Training bei Minusgraden ist für die­se Pferde nicht ratsam.
  • Schrittarbeit: Bewegung im Schritt, auch bei tie­fen Temperaturen, ist nie ein Problem und so­gar förderlich.

Intensives Intervalltraining mit ei­nem Asthmatiker-Pferd bei mi­nus 8°C ist also kei­ne gute Idee. Ein ent­spann­ter Ausritt im Schnee bei mi­nus 5°C mit ei­nem ge­sun­den Pferd hin­ge­gen schon.


Herausforderung 2: Fell, Haut & die Decken-Frage

Ob ein Pferd eine Decke braucht, ist eine der am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten Fragen. Die Antwort ist ein kla­res: Es kommt dar­auf an.

Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen:

  • Gewöhnung & Rasse: Ein Isländer, der seit 10 Jahren im Norden im Offenstall lebt, hat an­de­re Voraussetzungen als ein frisch im­por­tier­ter Spanier.
  • Gesundheit & Alter: Ein 27-jäh­ri­ges Pferd mit nied­ri­gem Body Condition Score (BCS) von 3 und Zahnproblemen friert schnel­ler als ein 10-jäh­ri­ger, leicht über­ge­wich­ti­ger Wallach.
  • Haltung: Hat das Pferd ei­nen tro­cke­nen, wind­ge­schütz­ten Unterstand? Ist es rang­hoch und darf es dort ste­hen? Oder ist es rang­nie­der und muss im Regen am Heu fressen?

Ein prak­ti­scher Tipp ist das Temperaturmessen. Ermittle an meh­re­ren “nor­ma­len” Tagen die Durchschnittstemperatur dei­nes Pferdes. Weicht die Temperatur (z.B. an ei­nem nass­kal­ten Tag) um 0,6°C oder mehr nach un­ten ab, ist Schutz an­ge­sagt. Dann gilt es zu prü­fen: Ist es krank, oder sind die Haltungsbedingungen (z.B. kein Zugang zum Unterstand) das Problem?

Haltungsstress kann üb­ri­gens auch zu an­de­ren Problemen füh­ren. Wie stark sich Stress auf den Magen aus­wir­ken kann, kannst du im Beitrag zu Magenprobleme beim Pferd: Bis zu 100% be­trof­fen nachlesen.

Selten, aber mög­lich, ist auch das so­ge­nann­te Regen-Ekzem. Hier weicht die Haut durch Dauer-Nässe so stark auf, dass Bakterien ein­drin­gen und zu ei­ner krus­ti­gen, schmerz­haf­ten Entzündung führen.

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Herausforderung 3: Haltung – Bewegung als Wärmemotor

Bewegung ist der Motor für die Wärmeproduktion des Pferdes. Genau hier liegt die Herausforderung der Boxenhaltung.

  • Boxenstall: Pferde, die sich nicht frei be­we­gen kön­nen, frie­ren “auf der Stelle” schnel­ler. Sind die Ställe dann noch gut iso­liert und alle Türen und Fenster ge­schlos­sen, um die Tränken frost­frei zu hal­ten, ent­steht oft ein feucht-war­mes Klima mit ho­her Ammoniakbelastung (Kondenswasser an den Fenstern ist ein Warnsignal!).
  • Offenstall: Hier ist das Klima meist ide­al, da es der Außentemperatur ent­spricht. Die Herausforderung sind hier eher ge­fro­re­ne Tränken oder Futterplätze.

Egal wel­che Haltungsform: Frische Luft und die Möglichkeit zur Bewegung sind entscheidend.


Herausforderung 4: Gefrorene Böden & Hufgesundheit

Wenn der nas­se Paddock zur “Buckelpiste” ge­friert, wird es ge­fähr­lich. Allerdings hängt die Gefahr stark vom Training des Pferdes ab.

  • Pferde, die 24/7 drau­ßen le­ben und un­ter­schied­li­che Böden ge­wohnt sind, ha­ben eine ex­zel­len­te Propriozeption (Körperwahrnehmung). Sie wis­sen, wie sie lau­fen müs­sen, und “bal­lern” nicht über ge­fro­re­ne Knubbel.
  • Ein Pferd, das 23 Stunden in der Box steht und dann vol­ler Energie auf ei­nen sol­chen Paddock ge­las­sen wird, hat ein ex­trem ho­hes Verletzungsrisiko.

Der Mangel an frei­er Bewegung auf sol­chen Böden ist eben­falls ein Problem, wie wir gleich se­hen wer­den. Wie wich­tig die­se Eigenbewegung ist, zeigt auch der Artikel 30 km am Tag: Welchen Bewegungsbedarf hat dein Pferd?.

Bei den Hufen stellt sich die Frage nach Eisen. Pferde mit Eisen kön­nen bei nas­sem Schnee ge­fähr­lich “auf­stol­len”. Schneegrips kön­nen hel­fen. Die Eisen im Winter ab­zu­neh­men, ist eine Option, aber nicht für je­des Pferd (Abrieb, Fühligkeit) und soll­te län­ger­fris­tig ge­plant wer­den. Hufschuhe sind bei Schnee und Eis oft noch rut­schi­ger als Barhufe oder Eisen.


Herausforderung 5: Arthrose, Verspannungen & Kolikgefahr

Kälte und Nässe wer­den oft mit Gelenk- und Muskelproblemen in Verbindung gebracht.

Arthrose & Verspannungen

Es ist nicht un­ge­wöhn­lich, dass Arthrose-Pferde im Winter schlech­ter lau­fen. Das liegt aber oft nicht nur an der Kälte selbst, son­dern am Bewegungsmangel. Kontinuierliche, lang­sa­me Bewegung ist für sie essenziell.

Gegen Verspannungen hilft feuch­te Wärme (z.B. ein hei­ßes, nas­ses Handtuch – ein Solarium trock­net nur das Fell und hat kaum Tiefenwirkung). Ist die Lahmheit aber deut­lich, muss ein Tierarzt hin­zu­ge­zo­gen wer­den, denn Schmerz soll­te im­mer be­han­delt werden.

Der Winterklassiker: Kolik

Die häu­figs­te Kolikform im Winter ist die Verstopfungskolik. Sie ent­steht meist durch eine fa­ta­le Dreierkombination:

  1. Weniger Bewegung (durch ge­fro­re­ne Böden oder Boxenhaltung).
  2. Weniger Trinken (weil das Wasser in der Tränke eis­kalt ist oder so­gar ge­fro­ren war).
  3. Mehr Raufutter (die Pferde fres­sen aus Langeweile mehr Stroh oder ste­hen län­ger an der Heuraufe).

Warmes Wasser (ca. 15°C) an­zu­bie­ten, kann die Trinkmenge deut­lich er­hö­hen und ist eine wich­ti­ge Präventionsmaßnahme. Bei ei­ner schwe­ren Kolik ist schnel­les Handeln ge­fragt, wie du im Beitrag zur Kolik-OP beim Pferd nach­le­sen kannst.


Herausforderung 6: Fütterung im Winter richtig anpassen

Braucht das Pferd im Winter mehr Futter? Pauschal: Nein.

  • Kommt ein Pferd mit ei­nem BCS von 7 oder 8 (also zu dick) von der Sommerweide, ist der Winter die idea­le Zeit, um ge­sund ab­zu­neh­men. Hier soll­te die Ration kei­nes­falls er­höht werden.
  • Ein al­tes, dün­nes Pferd (BCS 3–4) mit Zahnproblemen wird es hin­ge­gen schwer ha­ben, sein Gewicht mit Heu al­lein zu hal­ten. Diese Pferde brau­chen eine an­ge­pass­te Ration (z.B. Heucobs, ggf. Öl), um über den Winter zu kommen.

Die Ration muss im­mer an die Leistung an­ge­passt wer­den. Macht das Pferd eine Winterpause, muss auch das Kraftfutter re­du­ziert werden.

Und was ist mit Zusatzfutter zur Stärkung des Immunsystems? Bevor Geld in di­ver­se Pulverchen in­ves­tiert wird, soll­ten die Basics stim­men: Passt die Haltung? Stimmt die Futterration (Heuanalyse!)? Ist der Trainingsplan sinn­voll? Daran zu ar­bei­ten, bringt oft mehr als je­des Ergänzungsmittel.


Herausforderung 7: Training & (aktive) Winterpause

Sollte man Pferde im Winter ein­fach wei­ter­trai­nie­ren wie im Sommer?

  • Für Leistungspferde, die eine an­stren­gen­de Saison hat­ten, ist eine ak­ti­ve Winterpause ab­so­lut sinn­voll. Das be­deu­tet, das Training auf ein nied­ri­ge­res Niveau (z.B. Stufe 2 statt 4) her­un­ter­zu­fah­ren, um dem Körper Zeit zur Regeneration von Mikroläsionen zu geben.
  • Pferde mit Asthma oder Übergewicht soll­ten nicht in die Pause ge­schickt wer­den. Asthmatiker brau­chen die Lungenbelüftung, über­ge­wich­ti­ge Pferde müs­sen Kalorien verbrennen.
  • Der Winter kann auch ide­al für die Ausbildung (men­ta­le Arbeit, neue Bewegungsmuster) statt für rei­nes Training (kör­per­li­che Konditionierung) ge­nutzt wer­den. Wie wäre es, an der Koordination zu ar­bei­ten, statt nur Ausdauer zu bol­zen? Ein Ansatz wie das Tensegrale Training kann hier neue Impulse setzen.

Ein letz­ter Punkt: das Abschwitzen. Ein Pferd mit di­ckem Winterfell klatsch­nass bei Minusgraden in den Offenstall zu stel­len, ist un­güns­tig. Hier hilft es, das Training so um­zu­ge­stal­ten, dass das Pferd gar nicht erst so stark schwitzt, oder über ei­nen Rallye-Streifen (Teilschur) nach­zu­den­ken. Ein “hand­feuch­tes” Pferd mit ei­ner hoch­wer­ti­gen Abschwitzdecke trock­nen zu las­sen, ist aber meist unproblematisch.


Dein Pferd ist dein Kompass

Am Ende des Tages ist das Wichtigste, von Pauschalaussagen weg­zu­kom­men und das ei­ge­ne Pferd zu be­ob­ach­ten. Der Fellwechsel im Herbst ist eine nor­ma­le “Aufgabe” für ei­nen ge­sun­den Organismus und kein “Problem”, wenn die Basis aus Haltung, Fütterung und Training stimmt.

Versuche, die Herausforderungen des Winters spie­le­risch an­zu­neh­men und die Gesundheit dei­nes Pferdes durch gu­tes Management er­leb­bar zu machen.


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Häufig gestellte Fragen (FAQ
Wie kalt darf es für Pferde sein?

Pferde ha­ben eine ther­mo­neu­tra­le Zone (Wohlfühlbereich) von etwa 5°C bis 25°C. Kälte ist für ge­sun­de Pferde oft we­ni­ger ein Problem als gro­ße Hitze. Sie kön­nen ihre Körpertemperatur durch Bewegung und ihr Fell sehr gut selbst regulieren.

Braucht mein Pferd im Winter eine Decke?

Das hängt stark von Rasse, Alter, Gesundheitszustand (BCS), Fell und Haltung ab. Ein ge­sun­des Pferd mit Winterfell im Offenstall mit Unterstand braucht meist kei­ne Decke. Ein al­tes, dün­nes, ge­scho­re­nes oder kran­kes Pferd hin­ge­gen schon. Individuelle Beobachtung ist entscheidend.

Was ist die größ­te Gefahr für Pferde im Winter?

Die häu­figs­te Gefahr ist nicht die Kälte, son­dern die Verstopfungskolik. Sie wird durch Bewegungsmangel (z.B. we­gen ge­fro­re­ner Böden) und eine re­du­zier­te Wasseraufnahme (wenn Tränken eis­kalt oder zu­ge­fro­ren sind) begünstigt.

Ist kal­te Luft schlecht für die Pferdelunge?

Für ge­sun­de Pferde ist kal­te Luft bei nor­ma­lem Training (bis ca. ‑10°C) un­pro­ble­ma­tisch. Bei Pferden mit Vorerkrankungen (z.B. Asthma) oder bei ex­tre­mer Anstrengung kann sehr kal­te, tro­cke­ne Luft die Schleimhäute reizen.

Wie füt­te­re ich mein Pferd im Winter rich­tig?

Die Basis ist aus­rei­chend qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Heu. Die Futterration muss an den Erhaltungszustand (BCS) und die Leistung an­ge­passt wer­den. Dicke Pferde soll­ten im Winter ab­neh­men, dün­ne Pferde be­nö­ti­gen ggf. mehr Energie (z.B. durch Heucobs).

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Dr. Veronika Klein

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