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Podcast Episode #6 Pferdefütterung Teil 1 Grundlagen

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Podcast Episode #6 Pferdefütterung Teil 1 Grundlagen

mit Werner A. Klein als Futterexperte

Grundlagen der Pferdefütterung

Unser Ziel ist also eine art­ge­rech­te und be­darfs­ge­rech­te Fütterung. Das min­dert vie­le un­se­rer Probleme, un­se­rer Leiden — oder bes­ser die un­se­rer Pferde. Außerdem spa­ren wir Tierarzt-Kosten, denn Vorbeugen ist bes­ser und bil­li­ger als Heilen. Das was und auch das wie wir füt­tern ist von gro­ßer Bedeutung für die Pferdegesundheit. Das pfer­de­ty­pi­sche Fressverhalten hat sich über Millionen von Jahren in der Steppe ent­wi­ckelt, das hat sich kaum ver­än­dert seit der Domestikation. 

» Hier geht es zu al­len Fütterungsfolgen und den Futterwerttabellen

Artgerechte Pferdefütterung

Eine art­ge­rech­te Pferdefütterung zeich­net sich da­durch aus, dass die art­ty­pi­sche Bedürfnisse der Pferde be­frie­di­gen wer­de. Pferde sind Steppentiere und kei­ne Weichtiere, wie häu­fig ge­dacht. In der Steppe gab es nur im Frühling das Angebot an jun­gen Gräsern, das als Leistungsfutter zur Milchbildung von den Stuten ge­nutzt wur­de (Stuten sind sai­so­nal po­ly­ös­trisch), an­sons­ten war das Futterangebot eher knapp im Jahr. Es han­del­te sich um lan­ges, über­stän­di­ges, struk­tur­rei­ches, also en­er­gie­ar­mes Gras. Die heu­ti­gen Wiesen sind we­gen der Düngung und der Nutzung das gan­ze Jahr sehr mas­tig, wie da­mals im Frühjahr, für Rinder ist das er­wünscht (Milchbildung, Mast), für un­se­re Pferde ist dies aber gesundheitsschädlich!

Grundsatz Nr. 1: Pferde sind Raufutter-Fresser
Für die Pferde ist ein pfer­de­ge­rech­te Heu wich­ti­ger als das bes­te Müsli! 

Grundsatz Nr. 2: Pferde sind Pflanzenfresser
Pferde sind rei­ne Veganer — klingt lo­gisch? In vie­len Internetforen fin­det man Mast-Rezepte mit Eiern, die­se ge­hö­ren nicht in den Futtertrog un­se­rer Pferde. Lediglich Fohlen in der Saugphase sind Vegetarier, in die­ser Zeit ist also Milch erlaubt 🙂

Grundsatz Nr. 3: Pferde sind Dauerfresser
Das Pferd ist ei­gent­lich ein Dauerfuttersucher und kein Dauerfresser, der Begriff ist zur heu­te Zeit über­holt, wird je­doch noch viel ver­wen­det. Eine stän­di­ge über­mä­ßi­ge Aufnahme von Raufutter soll­te je nach Pferdetyp ein­zu­schrän­ken, zum Beispiel über Heunetze oder Dosierraufen. Die Nordpferdetypen (Pony, Kaltblutrassen) sind leicht­futt­rig und bei ad li­bi­tum Heufütterung führt dies zu ei­ner Überversorgung und Verfettung. Dagegen müs­sen ei­ni­ge Südpferdetypen (Vollblut), die sehr schwer­futt­rig sind, trotz ad li­bi­tum Heufütterung noch zu­ge­flüs­tert wer­den, da sie nicht in der Lage sind ih­ren Erhaltungsbedarf durch die Heuaufnahme zu de­cken. Daher muss je nach Pferdetyp die Fütterung an­ge­passt wer­den, wo­bei die stän­di­ge Futtersuche als Grundbedürfnis be­rück­sich­tigt wer­den muss.

Grundsatz Nr. 4: Pferde sind Gewohnheitsfresser
Die Verdauung der Pferdes ist ab­hän­gig von Mikroorganismen im Dickdarm, da­her müs­sen auch die Bedürfnisse der Darmflora (Verdauungshelfer) be­rück­sich­tigt wer­den. Die Darmflora ist sehr spe­zi­fisch, das heißt ab­hän­gig vom je­wei­li­gen Futter. Eine lang­sa­me Futterumstellung er­mög­licht die­sen Verdauungshelfern sich anzupassen.

Hör dir im Anschluss gleich Teil 2 an!

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